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Gesundheit unserer Tiere:

Wir haben eine gesunde Hündin und wir wollen nur gesunde Welpen in die Welt setzen. Was ist hierbei für uns zu beachten?

  • Die beiden Zuchttiere müssen frei von den zuchtausschließenden Parametern wie z. B. HD und ED sein.

 

  • Beide Elterntiere müssen einem Zuchtverband, der dem VDH oder dem FCI angeschlossen ist, angehören.

 

Hiermit haben wir schon das Meiste getan, um genetisch bedingte Fehler zu minimieren. Dennoch sind die Tiere Lebewesen und niemand vermag zu sagen, wie lange ein Tier lebt und ob oder welche Krankheit es bekommt. Die weißen Schäferhunde gelten  als langlebig und gesund, wenn sie entsprechend gehalten und ernährt werden.

Zuchtzugelassen gemäß unserem Verband sind Tiere, die mit HD A oder B ausgewertet werden und einen ED-Grad von maximal 1 haben. Wir vermeiden dies und züchten ausschließlich mit HD A und ED 0, also beides frei!

Von den Zuchttieren müssen DNA-Proben eingelagert sein und eine MDR1-Auswertung muss vorliegen. Zur Zucht zugelassen sind folgende MDR 1-Formen:

++, +- und -- siehe hierzu auch Pkt. 4.1.2.11 der Zuchtordnung des RWS.

Wir züchten ausschließlich mit MDR1 ++ oder +-, wobei eine +- mit+- Verpaarung vermieden wird.

 

Pigmentierung:

Es wird von uns sorgfältig darauf geachtet, nur Tiere mit sehr gutem Pigment für die Zucht auszuwählen. Dies ist z. B. an rabenschwarzer Nase und schwarzen Lefzen erkennbar. Diese Pigmentierung sieht man bereits sofort nach der Geburt, wenn die Welpen  schwarzen Ballen haben, da Lefzen und Nase sich erst nach ein paar Tagen färben. Gutes Pigment ist wichtig, man möchte ja nicht irgendwann entfärbte Tiere, sprich Albinos haben.

Pigmentstörungen können aber auch durch falsche Fütterung entstehen, wenn z. B.  Spurenelemente, Vitamine und Mineralien beigemischt werden. 

 

Grundsätzliches zum MDR1-Test:

Tiere mit MDR1 -- haben einen Gendefekt, der sogar bei uns Menschen vorkommen kann. Was bedeutet dies nun? Einige Substanzen in Medikamenten, die z. B. Invermectin enthalten, sind durch den Defekt unverträglich, weil ein gewisses Protein nicht oder nur eingeschränkt vom Körper gebildet wird, welches für die Ausscheidung des Medikamentes zuständig ist, um es sehr, sehr vereinfacht auszudrücken. 

Was bedeutet das für unsere Zucht? Ein Welpe von uns wird niemals einen Gendefekt, also MDR1 - - tragen, wenn nur aus ++ und +- gezüchtet wird. +- mit +- Verpaarungen gibt es in unserer Zucht nicht! Trotzdem kann es vorkommen, dass das untersuchende Genlabor, etwas falsch macht und das Ergebnis nicht stimmt.

Aber auch hier gilt: Unsere Rasse ist mit rund 2 % Gendefekten beim MDR1-Gen sehr wenig betroffen. Letztendlich wird dieser Gendefekt in meinen Augen derzeit überbewertet, wenn man sich an gewisse Richtlinien hält. Selbst ein Tier mit Gendefekt, also - -, ist ansonsten ein völlig gesundes Tier, bei dem man nur den Tierarzt auf den Gendefekt aufmerksam machen muss. Selbst muss man dafür sorgen, dass der Hund nicht massenweise Pferdeäpfel frisst, in denen das o. a. Medikament durch eine Wurmkur enthalten sein kann. Das war es auch schon, kein Grund zur Sorge!

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